Nova Silesia: Eine filmische Reise durch Schlesien

Der Film von Ronald Urbanczyk zeigt das moderne, dynamische und kulturell vielfältige Schlesien

Die Filmvorführung in Görlitz findet zur Finissage der Ausstellung „Zeichen der Zeit“ statt.

Zur Finissage der Ausstellung „Zeichen der Zeit. Deutsche Inschriften in Schlesien“ lädt das Kulturreferat für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz am 1. November um 11 Uhr zu einem Film-Matinee mit „Nova Silesia” (60 Min., 2024) ein. Der Eintritt ist frei.

Der Film „Nova Silesia” von Ronald Urbanczyk zeigt das neue, moderne, dynamische Schlesien, das sich durch eine rasante wirtschaftliche Entwicklung, kulturelle Vielfalt, Aufschwung und Innovation bei gleichzeitiger Rückbesinnung auf die Tradition auszeichnet. Erfolgreich umgesetzte Konzepte für postindustrielle Nutzung alter Infrastruktur, noch bestehende große Herausforderungen, Fragen der regionalen Identität und Verortung im Europa des 21. Jahrhunderts kommen im Film zur Sprache. Auch der neue Umgang mit dem deutschen Kulturerbe wird an vielen Stellen angesprochen. Das verbindet den Film mit der Ausstellung „Zeichen der Zeit“, die das Thema am Beispiel von deutschen Inschriften reflektiert. Der Film feierte seine Premiere im Dezember 2024 im Schlesischen Museum zu Görlitz und wird nun in seiner neuen Version präsentiert.

Ronald Urbanczyk (Jg. 1976) ist ein deutsch-polnischer Filmemacher. Der gebürtige Schlesier zog 1987 mit seiner Familie als Aussiedler nach Deutschland. 2011 gründete er die Arche Noah Filmproduktion. Urbanczyk hat in beiden Ländern als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann, Cutter und Produzent gearbeitet und konzentriert sich auf anspruchsvolle, unabhängige Filmprojekte, oft abseits des Mainstreams. Über seine Beweggründe und Arbeit erzählte Urbanczyk im Interview mit Katarzyna Lorenz (Schieweck) vom Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen.

Der Film ist ein gemeinsames Projekt des Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen, des Kulturreferates für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz und des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Gleiwitz/ Gliwice. Die Filmproduktion wie auch die Ausstellung „Zeichen der Zeit“ wurden ermöglicht durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Text: Redaktion SILESIA News