Aussichtsterrasse „Goldene Aussicht” in Schreiberhau/ Szklarska Poręba eröffnet

Die Aussichtsplattform wurde im Rahmen eines EU-geförderten, polnisch-tschischen Projektes erbaut.

Seit 23. April 2020 gibt es im Isergebirge noch mehr gute Aussichten.

Die Aussichtsterrasse entstand im Rahmen eines polnisch-tschechisches Projektes „Aussichtstürme, Aussichtspunkte und touristische Aussichtsplattformen im grenzüberschreitenden Gebirgsgebiet”. Die Investition betrug 550 Tausend Zloty, (ca. 121 Tausend Euro).

Geplant sind vier weitere Aussichtplattformen auf polnischer Seite: 

– über der Todeskurve/ Zakręt Śmierci, an der Straße zwischen Szklarska Poręba und Świeradów Zdrój/ Bad Flinsberg, 775 m über dem Meeresspiegel

– auf dem Moltkefels, heute Zbójeckie Skały, gelegen in Nieder-Schreiberhau/ Szklarska Poręba Dolna

– auf dem Schenkenstein, heute Karczmarz, gelegen im Zentrum der Stadt, und

– am Bahnhof in der Straße ul. Dworcowa in Ober-Schreiberhau/ Szklarska Poręba Górna.

Auf der tschechischen Seite werden zwei Aussichtstürme in der Nähe von Albrechtice gebaut. Während der offiziellen Eröffnung am 23. April 2020 bestätigte der Bürgermeister von Szklarska Poręba, Mirosław Graf, dass die vier polnischen Investitionen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Der Aussichtspunkt mit dem Namen „Goldene Aussicht“, die schon im 20. Jahrhundert zahlreiche Touristen angelockt hat,

Die “Goldene Aussicht” befindet sich auf einer Höhe von 585 m über dem Meeresspiegel, etwa einen Kilometer von der Hauptstrasse entfernt, die von Hirschberg/ Jelenia Góra nach Szklarska Poreba führt. Der Aussichtspunkt war schon vor 1945 ein beliebter Ort, um das Panorama des Riesengebirges zu bewundern.

Um zur Aussichtsplattform zu gelangen, sollte man den Parkplatz am Kochelfall benutzen. Links, wo der Fluss Zacken fliesst, führt ein Weg über die Holzbrücke zum Kochelfall. Rechts führt ein gut ausgetretener Pfad, schwarz markiert, auf die Höhe des Fichtenwaldes, dessen höchster Punkt die neue Aussichtterasse bildet. Von dort gibt es einen atemberaubenden Blick auf das Riesengebirge. Gehzeit, ca. 20 Minuten

Text und Bild: Iza Liwacz